Auswärtssieg unterm Flutlicht - Julbach weiterhin makellos

10.09. 09:05 | Spielbericht geschrieben von werner

Tags: #UFC Eferding #Auswärtssieg #Sonnleitner Stefan #Lauß Jakob #Wild Simon #Flutlicht


Das Spitzenspiel der vierten Runde der Bezirksliga Nord stieg diesemal in der Maier & Stelzer Arena zu Eferding. Dort empfing der beheimatete Landesliga West Absteiger den aus der Ost-Liga. Den Matchball flog ein Fallschirmspringer ein, zuvor spielten neben der 1b auch die UFC-Damen. Viel Tam-Tam und ein imposantes Rahmenprogramm für diesen Kracher.


 

(c) alle Bilder - www.ufc-eferding.at !!!


Schon von Beginn an war klar, wer an diesem Abend auf drei Punkte spielen würde: Es waren die Gäste aus dem Meran, die im feinen violett gekleideten Veilchen. Schon nach acht Minuten klingelte es zum ersten Mal im Gehäuse von Andreas Horwath. Der für Pfarrwaller in die Mannschaft gerückte Maximilian Plattner erobert die Kugel und gibt auf Sonnleitner ab. Der wiederum auf Lauß, der den durchbrechenden Neuzugang aus Klaffer auf die Reise schickt. Stefan Sonnleitner alleine vorm Gästekeeper behält die Nerven und stellt auf 1:0.



Die Fröschl-Schützlinge weiter mit viel Power den Vorwärtsgang eingelegt, drängten auf das Zweite. Der agile Schörgendorfer zuerst drüber, dann nach Solo nur vom Keeper gestoppt. Als der UFC dann auch vorsichtig sich Buchmaiers Kasten annäherte, schlugen die Veilchen abermals zu. Nachdem Goalie Horwath den Ball beim Ausschuß außerhalb des Sechszehners noch in der Hand hatte, entschied der souveräne Unparteiische Firlej auf Freistoß. Schlenzen, abspielen zum Freistoßtrick oder doch einfach drauf? Es gab mehrere Optionen aus dieser aussichtsreichen Distanz. Simon Wild machte es konventionell und donnerte einfach drauf. Und wie! Die Kugel schlug unterhaltbar im Gibel ein – 2:0. Zu diesem Zeitpunkt hochverdient. Vor der Pause noch ein dicke Chance für den Gastgeber, doch es ging mit den zwei Tore-Vorsprung in die Katakomben.


Dort schwörte Fröschl zwar die Gäste auf einen Sturmlauf der Heimischen ein, doch am Feld wirkten die Veilchen anfangs etwas überrascht. Die Eferdinger nun deutlich aktiver, dominierten das Mittelfeld ohne aber vorerst entscheidend die Hintermannschaft zu knacken. Nach etwa zehn gespielten Minuten hätte die Viola den Sack zumachen können, doch der Ball wollte (noch nicht) ins Tor. Nach einer Stunde dann der sich abzeichnende Ausgleich. Arbenit Taqi wird perfekt bedient und lässt Buchmaier keine Chance. Nun drohte das Spiel zu kippen, der UFC weiterhin tonangebend, obwohl die Veilchen-Defensive weiter gut stand.


Der Knackpunkt an diesem Abend war dann wohl die 75. Minute, als Lauß Jakob den Torschützen foult. Der Heißsporn rämpelt den Übeltäter in der Folge um, eine Aktion die wohl mit Doppelgelb für die Beiden bestraft worden wäre. Doch direkt neben den Schiri, legte der Eferdinger verbal mit nicht jugendfreien Worten nach. Da er wohl beruflich kein Chirurg ist und sein Zitat damit mehr Drohung als eine wohlgemeintes medizinisches Angebot war, zückte Firlej glatt rot. Damit elf gegen zehn, ideal für die Fröschl-Mannschaft nun wieder Ball und Gegner laufen zu lassen.

Auch wenn die Schwarzweißen weiterhin mit dem Mut der Verzweiflung noch auf den Lucky-Punch hofften, wurde die Angriffsbemühungen zusehends aussichtsloser. Dazu sorgten die wieder zahlreich mitgereisten Ultravioletten für die Unterstützung als 12. Mann von den Tribünen aus.



Die Entscheidung dann in den Schlußminuten. Der eingewechselte Markus Lauß tankt sich auf rechts durch, bedient Sonnleitner und der sorgt mit seinem fünften Saisontor für die Vorentscheidung. In der Nachspielzeit trug sich auch Jakob Lauß nochmals in die Schützenliste ein. Nach einem Schnitzer des vielbeschäftigten Keepers reagierte er gedankenschnell und fixierte den 4:1 Endstand.


 


Im Endeffekt ein klarer, verdienter Sieg. Über die Höhe mag zwar diskutiert werden, doch schlußendlich waren die Fröschl-Jungs die klar aggressivere und fokusierte Mannschaft an diesem Abend. Der Rückschritt in die Bezirksliga mag zwar am Anfang bitter gewesen sein, doch mittlerweile erweist sich das Lehrjahr in der Landesliga immer mehr als ein Fortschritt sowohl taktisch, spielerisch als auch von der Spielintelligenz her. Neben einer – erneut – imposanten Mannschaftsleistung stachen vorallem drei, oftmals auf den Tribünen etwas unterschätzte Spieler groß heraus: Hinten ließ der zum Außenverteidiger umfunktionierte Stefan Barth nichts zu, im Zentrum machte Maximilian Plattner ein starkes Spiel, während in der Offensive Lukas Schörgendorfer seine Qualitäten am Matchday eindrucksvoll unter Beweis stellte.



Feine Bilder von der Partie hat der Gastgeber, die UFC Eferding geknipst - die findet ihr hier... (c) www.ufc-eferding.at


Weniger erfolgreich verlief das Vorspiel der B-Veilchen. Trotz drückender Überlegenheit und Chancen für mehrere Spiele, scheiterte man schlußendlich an sich selber. Zwei Tore für die Gastgeber in Halbzeit eins konnten nicht aufgeholt werden. Positiv: Das von der U17 – die zeitgleich spielten - „ausgeborgte“ Universaltaltent Benjamin Wurm sorgte für den Anschlußtreffer. Fazit: Leistung okay, doch leichtfertig den ersten Auswärtsdreier verschenkt.



Weiter geht’s am nächsten Samstag. Da sind dann die Amateure des Erstligisten Blau Weiß Linz zu Gast im hohen Norden.


Die weiteren Spiele:


Wartberg – Ottensheim 2:0

Hofkirchen – BW Linz 4:0

Schweinbach – Vorderweißenbach 1:3

St. Oswald – Aigen Schlägl 1:5

Haibach – Putzleinsdorf 2:3

Bad Leonfelden - Hellmonsödt 3:0


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